Seat Marbella
Juli 24, 2011
Der Opel Kadett
Juni 11, 2011
1962 wurde der neue Opel Kadett mit selbsttragender Ganzstahl-Karosserie präsentiert. Neu war die nach oben verlegte Nockenwelle. Angetrieben wurden die Modellvarianten A-, B-, C-Kadett durch den Heck- und der D-Kadett durch den Frontantrieb. Allein vom B- Kadett gibt es 10 Karosserie-Varianten. 1991 läuft der letzte Kadett vom Band.
Ich möchte heute einmal einen persönlichen Youngtimer-Favoriten vorstellen, den ich gerne noch als Oldtimer auf den Straßen sehen würde.
- Mercedes W126
Die damalige S-Klasse Limousine wurde von 1979 bis 1991 gebaut. Die erste Serie ähnelt eher dem W123 (mehr Chrom, häufig auf Barockflegen etc.), die zweite – wen wunderts – eher dem W124. Es gab den W126 zunächst nur als Limousine, 1981 wurde dann das Coupe „SEC“ auf den Markt gebracht. Die Limousine gab es als SE und als SEL (Langversion). Die späten Versionen verfügten schon über ABS und Airbag. Die Motorpalette reichte vom 2,8 Liter Motor bis zum 5,6 Liter V8 und im Ausland auch mit 3 Liter oder 3,5 Liter Dieselmotor.
Bildquelle: Wikipedia.de
Mercedes W108 viel Oldtimer zum fairen Preis
August 20, 2009
Ich finde es immer wieder spannend, wie Oldtimerpreise entstehen und dass manche schicken Oldies im Verhältnis recht günstig gegenüber anderen sind.
Zum Beispiel bei der Marke Mercedes: Eine schöne H-Kennzeichen taugliche S-Klasse ab Ende der 1960er Jahre bekommt man schon für unter 10.000 Euro. Natürlich ist das viel Geld, aber für ein solch edles Gefährt wie den Mercedes W108 nicht zu viel Meiner Meinung.
Zumal man auch leicht ramponierte und verbastelte Exemplare für die Hälfte bekommt, wobei man sich dann immer fragen sollte was im Endeffekt günstiger ist.
Einziges Manko ist vielleicht der Unterhalt gegenüber eines kleineren Modells: Bremsen, Kupplung, Reifen, Öl etc. sind bei einer S-Klasse nunmal teurer als bei einem W123 oder Strichacht und der Verbrauch ist auch nicht wirklich vergleichbar. Bei Versicherung und Steuer sind sie wiederrum ziemlich gleich auf.
Insgesamt finde ich, dass der W108 ein sehr ansehnliches und wertiges Fahrzeug zu einem wirklich fairen Kurs ist. Meinungen hierzu bitte als Kommentar

W108
Haftpflichtschaden am Oldtimer
Juli 6, 2009
Kein schöner Moment: Da kommt man nichts ahnend zu seinem Oldie den man leider mal nicht zu Hause in der Garage parken konnte, da ist es passiert. Ein Blechschaden am korrekt geparkten Fahrzeug. Mit Glück findet man eine Nachricht hinter dem Scheibenwischer die bestenfalls von der Polizei stammt und einem mitteilt, dass das eigenene „Fahrzeug an einem Unfall beteiligt war“. Dann weiß man schonmal mehr, z.B. wer war Unfallverursacher und wann und wie ist es passiert. Mit Glück kommen auch direkt Anwohner oder andere Zeugen die einem bestätigen, der Wagen XY ihr Auto berührt und den Schaden verursacht hat. Alles sieht nach Glück im Unglück aus, immerhin hat man die Daten eines vermeintlichen Verursachers und sieht das Auto schon wieder gut reapriert vor sich stehen. Doch bis es soweit ist, können einige Wochen vergehen. Was also ist zu tun, wenn das eigene Auto unverschuldet an einem Unfall beteiligt war?
Fotos vom Unfallort zu machen ist sicherlich nicht verkehrt und kurz bei umliegenden Häusern zu klingeln und nachzufragen, ob jemand etwas gesehen hat schadet auch nicht. Als nächstes sollte man einen KFZ-Gutacher aufsuchen, dieser kann allein anhand des amtlichen Kennzeichen des Verursachers feststellen, bei welcher Versicherung etc. das Fahrzeug des anderen versichert ist. Wichtig bevor man einen Gutachter einschaltet ist natürlich der ungefähre Schadenswert. Wurde nur ein geringer Schaden verursacht, der sich vielleicht auf 200 Euro beläuft ist ein Schadensgutachten etwas überteuert und ein Kostenvoranschlag einer Werkstatt reicht aus. Aber gerade bei einem Oldtimer ist die Schadenssumme schwer zu beziffern und gerade deshalb ist es oft ratsam, einen Gutachter aufzusuchen. Die Kosten für ein Gutachten hat die gegnerische Versicherung zu tragen, normalerweise rechnet ein Gutachter sofort mit der Versicherung ab und man muss nicht in Vorleistung treten.
Genauso ist es mit einem Anwalt. Ist man sich unsicher bei der Abwicklung oder ist der Schaden beträchtlich, ist auf jedenfall der Gang zum Anwalt ratsam, zumal auch diese Kosten von der gegnerischen Versicherung zu zahlen sind wenn der Anspruch gerechtfertigt ist und auch die Schadenssummer die Mehrkosten rechtfertigt.
Der Gutachter erstellt ein Schadensgutachten und ermittelt die Kosten einer Reparatur. Evtl. gibt es hierbei Abzüge aufgrund des Zustandes, da nach der Reparatur der Wagen evtl. in einem besseren Zustand ist als zuvor. Des Weiteren wird die anfallende Mehrwertsteuer nur bei einer wirklichen Reparatur von der Versicherung übernommen, repariert man selbst mit Ersatzteilen oder lässt den Schaden unrepariert, bekommt man die Nettosumme ausbezahlt.
Auch wenn man das Fahrzeug selber repariert, steht einem für die angenommene Reparaturzeit ein Ersatzfahrzeug zu. Dies gilt auch bei Oldtimern und der Gutachter setzt hierfür einen Betrag an. Muss z.B. ein Karroserrieteil lackiert werden, dauert dies leicht drei Tage und man erhält ca. 20-50 Euro pro Tag für den Nutzungsausfall. Hierfür muss der reparierte Schaden wiederrum von einem Gutachter aufgenommen werden – dann kann man den Nutzungsuasfall beantragen den man z.B. für ein Mietauto aufwenden musste.
Ich habe dieses Prozedere gerade erlebt und rate allen, einen Gutachter und meist auch einen Anwalt hinzuzuziehen um den Ablauf zu beschleunigen und gebührende Entschädigung zu bekommen.
Oldtimermessen 2009
Februar 1, 2009
Die OLDTEMA in Erfurt öffnete bereits ihre Pforten vom 24.01. – 25.01.2009, die OLDTEMA in Halle, findet vom 17. – 18.10.2009 statt. Auf diesem Oldtimermarkt werden nicht nur komplette Fahrzeuge, sondern Ersatzteile für alte Autos, Traktoren und Motorräder angeboten. Weitere Infos auf www.oldtema.de
Die Bremen Classic Motor Show, vom 06.02.2009 bis 08.02.2009 (jeweils 9 – 18 Uhr), präsentiert dem Oldtimerfan in seiner diesjährigen Sonderschau britische Oldtimer-Raritäten, vorgestellt vom National Motor Museum Beaulieu, privaten Sammlern und der CHRSN e. V. – Als besonderer Leckerbissen wird ein britisches Urgestein der Renngeschichte vorgestellt: Der Napier „Gordon Bennett“ aus dem Jahr 1903. Als besonderer Motorrad-Klassiker präsentiert sich eine „Wooler 500 CC flat four“. Angeschlossen ist selbstverständlich eine große Verkaufsveranstaltung für Ersatzteile und Literatur und eine private Fahrzeugbörse. Weitere Infos auf www.classicmotorshow.de
Bei der Oldtimer Show Berlin, vom 30.05. – 01.06.2009 (jeweils 9 – 18 Uhr), treffen sich jedes Jahr mehr als 3500 Klassiker auf dem Gelände des MAFZ Paaren-Glien. Über 30000 Oldtimer-Liebhaber verfolgen jedes Jahr die Bühnenvorführungen, Pokalverleihungen und bewundern die ausgestellten Klassiker. Angeschlossen ist ein großer Teile-Markt. Der Eintritt für Oldtimerfahrer, die mit ihrem Fahrzeugklassiker anreisen, ist frei. Weitere Infos auf www.dieoldtimershow.de
Im hessischen Wettenberg finden vom 31.07. – 02.08.2009 das 20. Festival Golden Oldies statt. Drei Tage lang wird der Oldtimerfan mit mehr als 1000 Oldtimern und 50 Livebands auf 9 Bühnen verwöhnt. Das diesjährige Motto dieses Kultfestivals ist „Musik – Motoren – Memories“. Das Oldtimertreffen wird außerdem abgerundet durch Ausstellungen, Aktionen, wie den „Deutschen Petticoat-Wettbewerb“ und einen riesigen Nostalgie-Markt der 50-er Jahre. bei dem auf über 100 Verkaufsständen Originalware dieser Zeit angeboten wird. Mehr Infos auf www.golden-oldies.de
Die US Car Classics in Diedersdorf, präsentieren vom 29.08. (10 – 19 Uhr) – 30.08.2009 (10 – 18 Uhr) die schönsten US Oldtimer auf dem Gelände des historischen Schlosses Diedersdorf. Die Klassiker werden auf einer 360°- Bühne vorgestellt, die Teilnehmer können einen der begehrten Pokale gewinnen. Begleitet wird die Veranstaltung durch amerikanische Spezialitäten und einem amerikanischen Markt. Fahrer, die mit ihrem US-Klassiker anreisen haben freien Eintritt. Mehr Infos auf www.uscarclassics.de
Bei der Oldtimer Gala und Concours d`Elégance auf Schloss Liebenberg im Löwenberger Land, versammeln sich seltene Fahrzeugklassiker aus fast 100 Jahren Fahrzeuggeschichte. Die Veranstaltung findet vom 12. – 13.09.2009 statt, jeweils von 10 – 18 Uhr und kostet 7,– Eintritt. Kinder und Oldtimerfahrer, die mit eigenem Fahrzeug anreisen, zahlen keinen Eintritt. Weitere Infos auf www.dieoldtimergala.de
Die teuersten Oldtimer
Januar 15, 2009
Bei manchen Menschen spielt Geld kaum eine Rolle, wenn es darum geht, einer großen Leidenschaft nachzugehen. Das trifft sicherlich auch für den Bereich der Oldtimer zu. Man kann hier sicherlich günstige, aber auch sehr teure Fahrzeuge erwerben, was natürlich in erster Linie vom Modell und vom Zustand des Fahrzeuges abhängig ist. Zu den sehr teuren Oldtimer zählen auch einige Modelle des Herstellers Bentley. Hier ist als Beispiel unter anderem der Bentley 4,5 Liter Supercharged zu nennen. Dieser Viertürer wurde im Jahr 1929 gebaut. Zu erhalten ist dieses Fahrzeug je nach Zustand für einen Preis zwischen 240.000 und 800.000 Euro. An einer Automarke kommt man im Grunde fast nie vorbei, so auch nicht im Bereich der Oldtimer, nämlich am Pferd aus Italien, dem Ferrari.
Wer sich einmal den Luxus gönnen möchte, mit dem Klassiker zu beeindrucken, kann sich als Oldtimer zum Beispiel für rund 300.000 Euro das Modell 275 GTS aus dem Jahre 1964-1966 zulegen. Es handelt sich dabei um ein Cabrio mit 12 Zylindern und 260 Pferdestärken. Auch der „ewige“ Konkurrent von Ferrari, der Lamborghini, ist natürlich in verschiedenen Modellen als Oldtimer zu erhalten. Als Beispiel ist hier unter anderem der Lamborghini Miura SV zu nennen, den man in sehr gutem Zustand für rund 400.000 Euro erwerben kann. Gebaut wurde dieser Oldtimer Anfang der 70er Jahre. Ein Klassiker unter den teuren Oldtimern ist natürlich immernoch der Rolls Royce. Das Model Silver Ghost aus dem Jahre 1906 kann man derzeit für knapp eine halbe Millionen Euro sein Eigen nennen.
Günstige Youngtimer bis 3000 Euro
Januar 3, 2009
Als Liebhaber der so genannten Youngtimer kann man diese Fahrzeuge bereits in sehr sportlichen und schicken Varianten schon für unter 3.000 Euro erhalten. Auch den Inbegriff des deutschen Sportwagens, den Porsche, kann man je nach Pflegezustand z.B. in der Version Porsche 924 Turbo aus den Baujahren 1979 bis 1984 bereits für rund 2.500 Euro erhalten.
Wer es ebenfalls schick und sportlich mag, und das Cabrio Feeling der 80er Jahre genießen möchte, dem bietet sich ein Alfa Romeo Spider an. Aus den Baujahren zwischen 1989 und 1992 ist der Spider mit 1,6 Litern bereits für rund 2.100 Euro zu erhalten, die etwas stärkere 2,0 Liter Variante ist ebenfalls für knapp 2.900 Euro unter einem Preis von 3.000 Euro zu bekommen.
Ein gerne gefahrener Youngtimer ist auch der BMW, welchen es in sehr vielen Versionen aus den Baujahren ab 1975 gibt. So ist zum Beispiel das BMW Cabrio 325i aus dem Jahre 1986 in pflegebedürftigem Zustand, aber natürlich fahrtüchtig, bereits ab 2.000 Euro zu erhalten.
Auch der „ewige“ Konkurrent von BMW, Mercedes Benz, kann in der „Klasse“ der schicken Youngtimer im preiswerten Bereich durchaus mithalten. Der Liebhaber der Fahrzeuge kann hier zum Beispiel den Mercedes 230 oder 300 CE aus den Baujahren 1989 bis 1992 schon zwischen 1.900 und 2.800 Euro erwerben. Auch alle Opel-Fans kommen natürlich gerade im Bereich der Youngtimer auf ihre Kosten. Der legendäre Opel Manta ist beispielsweise aus dem Baujahr 1979 in der Version B 2.0 je nach Zustand sogar schon zum Teil für unter 1.000 Euro fahrbereit zu bekommen.
- Porsche 924
- BMW E30 Cabrio
- Alfa Romeo Spider
- Mercedes W124 CE Coupe
- Opel Manta B
Feinstaubplakette für Oldtimer
Dezember 8, 2008
Viele Oldie-Fahrer fragen sich zur Zeit, ob Oldtimer auch eine Feinstaubplakette bekommen können bzw. ob eine Umweltplakette benötigt wird, um eine Umweltzone zu befahren.
Dazu gilt folgendes:
Für Oldtimer mit H-Kennzeichen: „Oldtimer (gemäß § 2 Nr. 22 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung), die ein Kennzeichen nach § 9 Abs. 1 oder § 17 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung führen .. „ dürfen generell ohne Plakette in Umweltzonen fahren (vgl. dekra.de).
Ein H-Kennzeichen können Fahrzeuge ab einem Alter von 30 Jahren und einem erhaltenswerten Zustand bekommen. Es gelten dann zudem Oldtimerversicherungstarife und eine fixe Kfz-Steuer.
Da Oldtimer jedoch vor 30 Jahren noch keine Katalysatorensysteme hatten, erhalten sie definitiv keine Feinstaubplakette. Denn eine Umweltplakette gibt es für Benziner erst ab einem gergeltem Katalysator (G-Kat Euro 1) und für Diesel ab einem Katalysator der die Schadstoffgruppe 2 erfüllt (dann rote Plakette, ab Schadstoffgruppe 3 gibt es eine gelbe Plakette und ab Schadstoffgruppe 4 erhalten Fahrzeuge eine grüne Plakette).
Also für Oldtimer gilt: Fahren Ja – Schadstoffplakette Nein! Dies gilt wie beschrieben für alte Fahrzeuge mit H-Kennzeichen.
Für alle Youngtimer, nahezu-Oldtimer oder nicht originalen Oldtimer etc. die kein Historische Kennzeichen haben, gelten die normalen Regeln – ohne Kat (oder mit schlechter als Euro 1) keine Plakette, ohne Plakette keine Erlaubnis für Umweltzonen.
Beispiele für Fahrzeuge (ohne Gewähr):
Diesel:
- Mercedes W123 200 D ohne Kat = keine Plakette
- Golf III SDI = rote Plakette
- Golf IV 1,9 TDI = gelbe Plakette
- Golf V 1,9 TDI mit neustem Katsystem = grüne Plakette
Benziner:
- Saab 900 8V ohne Kat = keine Plakette
- Saab 900 aus den Achtzigern 16V mit Euro 1 Kat (E2 im Brief!) = grüne Plakette aber teuer in der Steuer
- Mercedes W124 mit G-Kat und Euro 2 = grüne Plakette und relativ günstig in der KfZ-Steuer
Um festzustellen, ob ein Fahrzeug eine Umweltplakette erhält benötigt man den Fahrzeugschein. Damit kann man auf http://www.dekra.feinstaubplakette.de/ nachsehen, ob und wenn ja welche Plakette welches Fahrzeug mit welchem Motor bekommt!
Für alle die in einer Umweltzone leben, dessen Fahrzeug jedoch keine Umweltplakette bekommt, gibt es übrigens Ausnahmeregelungen. Weiteres dazu hier.
Willkommen Oldtimerfreunde
Dezember 8, 2008
Hier startet nun der Oldtimerblog mit Infos rund um schöne, alte Autos!











